Alex Bach

Das bin ich in meinem Studio, wie ich versuche einen einigermaßen coolen Gesichtsausdruck zu zeigen.

Im ernst, ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein eigenes Studio habe, in dem mich interessante Menschen besuchen kommen, die ich dann fotografieren darf.
Angefangen hat das ganze wohl mit 16, als wir alle Skateboard gefahren sind (was ich immernoch tue) und versucht haben uns gegenseitig zu fotografieren und zu filmen.
Mein Style ließ allerdings zu wünschen übrig und die Kameras waren eh viel interessanter für mich, fortan war ich also der Fotograf der Gang und habe meine ersten Bilder an Magazine verkauft.

Irgendwann kam dann das Abi und die Frage „Was willst du eigentlich mal machen?“ stand im Raum.
„Fotografie! Irgendwas mit Menschen und Kameras und coolem Licht!“. Das war ja wohl sowas von klar.

Tja, nur leider fand mein Umfeld meine „coole Idee“ gar nicht so cool und riet mir natürlich zu etwas ordentlichem.
So auch die meisten Unis oder Firmen, bei denen ich mich für eine Ausbildung bewarb. Entweder fanden die mich doof, oder ich die. Also war selber machen die Devise.
Bücher, Youtube, Leute nerven, Blogs lesen und stundenlanges Ausprobieren sind immernoch mein täglich Brot.
Damals lief das ganze noch nebenbei und ich habe bis 15 Uhr in Onlinemarketing Agenturen gearbeitet und erst Nachmittags fotografieren können.

So richtig angefangen habe ich dann zunächst mit Architekturfotografie für Makler & Baufirmen.
Um ganz ehrlich zu sein könnte ich dies ganz entspannt machen und gutes Geld verdienen.
Allerdings juckte es mir nach einem Architekturfototag immer so sehr in den Fingern, dass ich unbedingt noch ein paar Portraits machen musste und immer Feuer und Flamme war dies weiter voran zu treiben.

Nach ein paar Jahren im Onlinemarketing habe ich mich dann Anfang 2017 voll und ganz in die Fotografie gestürzt und allen Freunden erzählt, dass ich jetzt Portraitfotograf bin. Tatsächlich hat das ganz gut geklappt und ich habe jeden Tag Schauspieler in meinem Wohnzimmer fotografiert (Danke an alle, die das mitgemacht haben!). Egal ob 35° in praller Sonne, oder 2° und Graupelschauer – Ich stand auf meinem Balkon und habe durch die offene Balkontür Headshots von Schauspielern gemacht.
Mitte 2018 habe ich dann mein Studio in Hamburg Altona bezogen und renoviert, um einen Raum zu haben, indem meine Kunden und ich uns voll austoben können.
Seitdem konnte ich dort mehrere Hundert Headshot- und Portraitsessions abhalten.
Jeden Tag ist reger Betrieb und es gehen Schauspieler, Musiker, Künstler und MakeUp Artists ein und aus.
Das coole ist, das viele mittlerweile zu Freunden geworden sind!

Warum ich das ganze mache? Ich arbeite einfach super gern mit Menschen und probiere neue Sachen und Looks aus. Deshalb versuche ich mich auch ein bisschen von dem klassischen Schauspieler-Look abzuheben, wie ihn viele andere in Deutschland machen. Ich denke das kommt auch meinen Kunden zu Gute, wenn Sie sich mit unseren Bildern etwas von den Einheitsfotos auf den Castingportalen abheben können.
Aber tolle Fotos reichen mir nicht.
Das allerwichtigste ist mir, dass meine Kunden mit unseren Bildern tolle neue Jobs an Land ziehen.
Da kommt dann wohl doch das Onlinemarketing wieder durch 😉

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich liebe es so kreativ und frei mit Menschen arbeiten zu können und meinen Kunden einen echten Nutzen zu bieten.
Achja, und wenn ich mal nicht fotografiere, mache ich meistens Musik, fahre Skateboard, schlürfe eine Pho oder versuche endlich mal mehr zu Reisen!

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