Für all die analog-Fotografie-Fans unter euch, mal wieder eine kleine Serie mit einem meiner Lieblingsmodelle Celina. Fotografiert mit der Pentax 67, sowie einem Portra 400, den ich in S/W konvertiert habe.

Warum ich immer wieder die alte, langsame analoge Kamera raus hole? Warum ich Geld für teure Filme, sowie Entwicklung bezahle? Und auch noch diese verdammt schwere 700 Kilo (gefühlt) Kamera mitschleppe?

Rational kann ich das gar nicht begründen. Das Licht, das Modell, das Setting ist genau das selbe, und doch hat es für mich etwa mehr Magie. Allem voran das ruhige 6×7 Format, welches in meinen Augen viel harmonischer ist als das schnöde 3×2 Format an so vielen anderen/digitalen Kameras. Ich löse zwar nur 10 mal aus pro Film, dafür sind alle Beteiligten vor jedem Klick (bei der Pentax ist es viel mehr ein „Katsching“) viel konzentrierter. Jedes Bild kostet bares Geld. Von 10 Bildern auf dem Film, werden meistens 8 gut. Ganz gute Quote soweit.

Und dann ist da natürlich noch die Sache mit dem Schwarz/Weiß, welche ich auch so mag. Auch hier kommen wieder Schlagworte wie „Ruhe“, „Reduziertheit“ zum Einsatz. Irgendwas muss in meiner Entwicklung wohl passiert sein, dass ich die Welt gerne in Hell/Dunkel Kontrasten sehe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir gerne Dinge sehen, die unser Gehirn stimulieren, die etwas anders sind, als unsere Alltagseindrücke.

Die Profis unter euch denken sich jetzt bestimmt: „Warum nimmt er dann keinen echten Schwarz/Weiß Film??“
Wie das halt manchmal so ist… der war gerade ausgegangen und irgendwas musste ja in die Kamera.

Portraitfoto Celina by Alex Bach Portraitfoto Celina by Alex Bach Portraitfoto Celina by Alex Bach Portraitfoto Celina by Alex Bach Portraitfoto Celina by Alex Bach